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06. Juni 2008 | Das ApfelPhone
Aufgrund des langwierigen Bestellprozesses des T-Online Entertain Paketes musste ich auch das eine oder andere Mal im T-Punkt meiner Wahl darauf warten, bis der nette Herr P. für mich Zeit hat. Diese Wartezeit habe ich dadurch verkürzt, indem ich das ausgestelle iPhone zum Herumspielen in die Hand nahm. Das Geärt macht wirklich etwas her, es sieht sehr hochwertig aus und das Display ist erste Sahne. Und auch das einfache und flinke Navigieren durch die Menus macht Laune. Aber was dem ganzen System überhaupt nicht gut zu Gesicht steht ist die mieserable Texteingabe. Meine Finger sind zwar klein und die eingeblendeten QWERZT-Buchstaben vergleichsweise riesig - trotzdem produzierte das Gerät selbst bei sorgfältigem Zielen in jedem zweiten Wort einen Eingabefehler. Und da man wegen des fehlenden haptischen Feedbacks stets auf die virtuelle Klaviatur gucken muss, erkennt man die Fehleingabe in der Regel zu spät. Eigentlich müsste man nach jedem Tastentouch zwischen Tastatur und Eingabefeld hin und her schauen, und das disqualifiziert das iPhone selbst für Gelegenheits-SMS-Schreiber. Hätte mir die Produktpolitik der Apfel-Firma nicht sowieso den Kauf eines Apfelgerätes vergellt, beim iPhone hätte dies allein die (nicht vorhandene) Tastatur geschafft.

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