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01. September 2008 | Es war besser als erwartet
Das Ich+Ich Konzert (am 29. September in Dresden) war besser als erwartet. Und das sind jetzt nicht meine Worte, obwohl sie auch von mir kommen könnten, sondern es ist ein Zitat des Sängers Adel Tawil, nachdem er nach einer guten Stunde das Kernprogramm zum besten gegeben hatte (Annette Humpe tritt live wohl nicht mehr auf). Nun weiß man ja nicht, was er furchtbares erwartet hat, aber da auch ich mit gemischten Gefühlen ans Elbufer ging, wurde wir beide nicht enttäuscht.
Ich+Ich Konzert am Elbufer | Panorama
Um vom Konzertabend noch einen kompletten Abriss zu geben spuhle ich aber noch einmal bis kurz vor 19 Uhr zurück. Da trafen wir vier Konzertbesucher nämlich am Gelände der Filmnächte ein und sahen uns einer langen Schlange am Eintritt gegenüber. Und ganz am Anfang dieser Schlange, direkt am Einlass, war das kleine Base-Zelt mit einem netten jungen Herrn darin. Wir marschierten also an der Schlange vorbei bis zu dem netten jungen Herrn, der uns nach freihändigen Aufsagen meiner Telefonnummer vier Freikarten aushändigte. Zusammen mit der Bemerkung, dass sich bis jetzt jeder ganz vorn in die Reihe gedrängelt hätte - und das taten wir dann auch.
Eine Bratwurst und einen 6 Euro teuren 0,4l-Becher Riesling später kamen 2 Herren auf die Bühne und erfreuten das Publikum mit ihrem Sprechgesang. Aus der Erinnerung würde ich sagen sie hießen StVo, aber da ich mich finster an die Fragmente Wasserschi und Kudamm erinnere, ergab der Blick zu Google den nicht minder selbsterkärenden Namen SDP (mehr muss man dazu sicher nicht wissen).
Nachdem nun die beiden Herren die Bühne verliesen baute eine Kombo, alle Mitglieder bekleidet mit Olaf-Schubert-Gedächtnisswestovern, ihr Instumentarium auf und gaben daraufhin diverse Songs im Stil amerikanischer High School Bands zum besten. Hier erinnere ich mich dann doch an den Namen: Radiopilot.
Ich+Ich Konzert am Elbufer | Adel Tawil Ich+Ich Konzert am Elbufer | wir Ich+Ich Konzert am Elbufer | Bühne
Mittlerweile war die Sonne untergegangen und das Konzert von Adel Tawil mit seiner Band unterhielt die Gäste innerhalb und außerhalb der Absperrungen gut. Viele Gäste waren natürlich extrem textsicher, wodurch die letzte Zugabe, eine Wiederholung von Du bist vom selben Stern, wie zu erwarten war mehr vom Publikum als vom Interpreten zu Gehör gebracht wurde.

Als ich nun am Vertilgen des dritten Becherchens Wein war, begannen auch schon die Roadies mit der Demontage der Bühnentechnik. Das durfte aber nicht länger beobachtet werden, wir wurden mehr pder weniger aus dem Glände gescheucht. Nach einem Abstecher ins McDingens Restaurant (es gibt mal wieder leckere Chickenwings) brachten uns die Dresdner Verkehrsbetriebe heim.

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