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30. September 2009 | Ich sichere meine Daten bei Wuala
Wuala Software Screenshot Viele merken erst zu spät, dass man besser regelmäßig Backups seiner Daten anfertigen sollte. Ich für meinen Teil bin mittlerweile zumindest so diszipliniert, dass ich sämtliche digital geschossenen Fotos sofort nach dem Übertragen vom portablen Flashspeicher auf meinen Rechner auch noch auf einer aushäusigen Lösung sichere. Das hat vor allem erst einmal den Vorteil, dass ich nicht mit externen Festplatten oder gar DVDs hantieren muss - der Breitbandanschluss reicht. Der Dienst, dem ich diese Daten anvertraue, ist bereits seit Anfang 2008 die Schweizer Unternehmung Wuala, über die ich in diesem Blog bereits mehrfach berichtete. Da der letzte dieser Beiträge nun aber wieder einige Zeit zurück liegt, möchte ich dieses Thema wieder einmal aufgreifen und über die Veränderungen berichten.
Für den Endkunden erst einmal weniger relevant ist die Tatasache, dass Wuala den laotische Domainnamen http://wua.la nicht mehr aktiv nutzt sondern auf eine .com Adresse setzt. Außerdem scheint es auch noch keine neuen Produkte zu geben, die sich aus dem im Sommer erfolgten Zusammenschluss mit LaCie (französischer Anbieter für Speicherhardware) ergeben könnten. Nichtsdestotrotz hat sich einiges geändert - die Software wird stetig weiter entwickelt und beinhaltet nun ein neues Berechnungsmodell, mit dem der gewillte User seine Resourcen dem P2P-Netz zur Verfügung stellt. Aus diesen Aktivitäten - und dank diverser Promotion Codes - beläuft sich mein online verfügbarer Speicherplatz auf momentan knapp 40 Gigabyte. Das Volumen schwank natürlich leicht - abhängig von der Zeit, die mein Laptop online ist.
Ferner wird natürlich auch der Leistungsumfang von Wuala immer größer. So wurde jüngst ein Tool integriert, welches lokale Verzeichnisse eines Rechners permanent mit dem Onlinespeicher synchronisieren kann und somit ein stets aktuelles Abbild seiner Daten online vorgehalten wird. Außerdem wird an einer verbesserten Suchroutine sowie einer stabileren Systemintegration (Wuala als Laufwerksbuchstabe) gearbeitet.
Nicht zuletzt favoritisiere ich Wuala wegen des Community-Gedankens - und zwar nicht nur zwischen den Usern, sondern auch im Bezug auf das Wuala-Team. Die Betreiber agieren hier nicht getrennt von den Nutzern, sondern vielmehr mit ihnen. Über den Wuala-Blog wird man informiert, Probleme werden über Get Satisfaction diskutiert und es wird natürlich getwittert.
Bei soviel Lob soll natürlich nicht verschwiegen werden, dass es auch negative Entwicklungen gab - das schicke und einprägsame Wuala-Logo wurde nämlich gegen ein sehr uninspiriertes Bildchen ausgetauscht, welches in der Kurz-Variante (weißes W in rotem Kreis) nur an Bölkstoff erinnert.

Wer Interesse hat Wuala einmal auszuprobieren, kann sich nach wie vor kostenlos bei dem Dienst anmelden. Das zum Start verfügbare Speichervolumen beträgt dabei 1 Gigabyte, wer mit der doppelten Menge beginnen möchte, sollte sich über einen Einladungs-Link eines Mitglieds registrieren. Wenn ihr zum Beispiel diesem Verweis folgt (http://www.wuala.com/referral/6P64JANF7G3KJC7NP7JA), startet ihr gleich mit 2000 Megabyte und ich erhalte (ganz selbstlos schreibe ich das nicht) weitere 250MB je erfolgreich vermittelten User. Wie oben erwähnt kann man danach kostenlos zusätzlichen Speicher durch Resourcentausch oder einen der Promotencodes erhalten - oder ihr kauft ein Jahrespaket zwischen 10 und 100 Gigabyte dazu.

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